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UV - Belichtungsgerät
zum Belichten von Fotolack beschichteten Leiterplatten
   
Technologie für die Herstellung von LP
Zeichungen für den Nachbau

Drei Schritte sind für die Herstellung von eigenen Leiterplatten zu unterscheiden (egal. WIE man vorgeht) :

# 1: Layoutentwurf inclusive Herstellung der transparenten Belichtungsfolie
# 2. Belichtung / Entwicklung der Leiterplatte
# 3. Ätzen, Vereinzeln und Bohren der Leiterplatte

zu 1:

   Ist der Schaltplan okay, dann geht es an den Layoutentwurf. Hierfür verwendet man heute am besten eine professionelle Layout-Software. Diese gibt es von zahlreichen Anbietern, auch einige kostenfreie im Netz.             Der BastlerBeutel verwendet
Sprint-Layout
(4.0) der Firma ABACOM, die auch eine Software für die professionelle Anfertigung von Schaltplänen anbietet. Aktuell: V6.0 zum Preis von 49,90€ mit wesentlichen Verbesserungen (auch AutoRouter-Funktion)... Gleiches gilt für das Produnkt SPlan zum anfertigen professioneller Schaltpläne. Ein Graus für jeden Bastler, der ordenltiche Ergebnisse abliefern will und sich mit Bleistift&Papier "rumquält"... Man sollte nicht am falschen Ende sparen, das leichte Arbeiten zahlt sich schnell aus !
Die neueste Version unterstützt die Entflechtung durch einen "AutoRouter" erheblich. Pins werden mit Luftlinien verbunden und per Autorouter sucht die Software die kreuzungsfreie Verbindung...

Ist der Entwurf fertig und geprüft dann kann man die Maske zum Belichten herstellen. Bewährt hat sich die transparente "InkJet-Folie" (Schreibwaren-Handel) und ein Tintenstrahl-drucker.

Tips zum Drucken:

Tip 1: Manche Drucker erkennen keine Folie mehr (besonders von EPSON). Hier hilft nur, die Folie mit einem weißen Blatt hinter der Druckschicht zu versehen. Sie muss genau passen und wird mit einem Klebestreifen an der Einzugsstelle befestigt. Die Drucker erkennen die Folie nicht, da sie mit einer Lichtschranke am Einzug arbeiten und da Folien nunmal transparent sind...

Tip 2: Den Drucker immer auf langsamen Druck und höchste Auflösung stellen, bei einigen Typen kann man auch die Sättigung (manuell) auf Maximum stellen. Nach dem Druck unbedingt mindestens 45min. trocknen lassen ! So erreicht man eine hohe Deckkraft (auch für große Masseflächen).

Nutzen Sie die teuren InkJet-Folien in der Fläche aus !

   Warum einen Tintenstrahldrucker einsetzen ? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die "optische Dichte" größerer (Masse)Flächen wesentlich besser ist, als bei einem Layout, das mit einem Laserdrucker hergestellt wurde. Aber: die Kosten/Druck sind deutlich höher ! Und die "Tintenmafia" lauert immer im Hintergrund. Besonders bei Geräten von HP. Wenn man relativ wenig druckt, dann trocknen die Patronen schnell ein und es erfodert immer viele Reinigungszyklen, die reichlich Tinte verbrauchen. Und die Tintenpatronen sind nicht wirklich billig. 10ml Tinte kosten mehr als 10ml Blut !!!
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