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Hochleistungs - LED
LED - Deckenleuchte
(ausgeleuchtete Fläche > 20 m²)

Alu-Platte 

Deckenleuchte (anklicken) AUS

Deckenleuchte (anklicken) AN

   Elektrizität ist eine der teuersten, aber auch unverzichtbarsten Energien im Alltag. Mit ihr sollte man allein schon aus Kostengründen sparsam umgehen. Bei Großverbrauchern (Kühlschrank, Waschmaschine...) machen wir das ja auch, aber bei der Beleuchtung ? Hier besteht ein völlig unterschäztes Einsparpotenzial. Auch wenn die Anschaffung zunächst erst mal teurer ist. Die beträchtlich höhere Lebensdauer, die hohe Anzahl von Schaltzyklen (besonders für Energiesparlampen "tödlich"...) und die wesentlich geringere Wärmentwicklung gleichen diesen Nachteil sehr schnell aus. Die LED amortisiert sich ziemlich rasch...

zum Vergleich hier eine kleine Tabelle:

Leuchtentyp
Pelektr. (in W)
Plicht (in lm/W)
Einsparung (in %)
gegenüber Glühlampe
Energieeffizienz
Glühlampe
40 - 60
ca. 10
-
D - G
Halogenlampe
7 - 60
15 - 27 
max. 30
B - F
Leuchtstofflampe
5 - 15
40 - 65
max. 80
A - B
LED-Leuchte
3 - 20
20 - 200
max. 89
A

Vergleichen wir eine 40W Glühlampe mit einer entsprechenden LED, die genauso viel Licht abstrahlt:

     Ihr Wirkungsgrad beträgt 400lm / 40W = 10lm/W (s. Tabelle).
Die LED hingegen setzt eine Leistung von 3,1V (Flußspannung) * (Arbeitsstrom) 1,6A = 4,96W (also 5W) um.
Ihr Wirkungsgrad beträgt 350lm / 5W = 70lm/W !!                              (350lm - Angabe des Herstellers, lt. Datenblatt)

Um endlich mit allem Irrglauben aufzuräumen: Auch Hochleistungs-LED können bisher (samt Vorschaltelektronik) serienmäßig lediglich maximal ca. 30% elektr. Energie in Lichtenergie umsetzen. 70% sind Wärme (die abgeführt werden muß !). Das muß man bei Eigenbauprojekten unbedingt beachten (Wärmeleitung). Dieses Problem ist aber beherrschbar...

Im Handel werden bereits Hochleistungs-LED angeboten, mit denen der Selbstbau von LED - Deckenleuchten möglich wird. Ich habe inzwischen 3 solcher Leuchten gefertigt. Die bisher "Älteste" ist seit mehr als 3 Jahren in Betrieb - ohne Ausfälle. Sie alle leuchten Flächen zwischen 15m² und 25m² aus und erzeugen ein warmweißes und blendfreies Licht. Die Grundlage sind solche LED:


Datenblatt (anklicken)
  
Datenblatt (anklicken)

Hochleistungs-LED, die entsprechend gekühlt eine sehr hohe Lichtausbeute gewährleisten.
Ihre Verarbeitung muß aber sehr sorgfältig erfolgen
.
(anklicken)

   Zur besseren Lichtverteilung und vor allem für die Blendfreiheit sorgt eine Acryl-Deckplatte (ca. 5mm dick, je nach Fläche), die sich in mindestens 10cm Abstand zum Alu-Träger befindet. Die LED haben einen Abstrahlwinkel von 120°. Je größer der Abstand zur Trägerplatte, desto gleichmäßiger wird die Ausleuchtung. Allerdings steigen auch die Kosten ! Die Acryl-Platte sollte eine Transparenz von besser 80% haben, was für eine ausreichende Lichtstreuung sorgt. Außerdem muß sie (nach meinen Erfahrungen). mindestens 50% größer als der darunter befindliche Alu-Träger in der Fläche sein. Man sollte "von der Seite" nicht mehr direkt auf den Alu-Träger und damit auf die LED schauen können. Hängt also auch von der Deckenhöhe ab.
Ein wenig maßstäbliches Zeichnen hilft hier weiter...
    Der Alu-Träger und auch die Arcrylplatte wird mit M4 Gewindestangen (Baumarkt) befestigt. Welche Abstände nötig sind muß u.U. ausprobiert werden.

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