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AD-Wandler MQE 10  
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Datenblatt
WF
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    Ich möchte hier den legendären Hybriden MQE 10 vorstellen. Ich habe viele Anfragen erhalten. Speziell, WAS Hybrid-Technik eigentlich ist. Die MQE 10 war eine  Auftragsentwicklung des WF an die IfEK Hermsdorf (Ing. Schule f. Elektrotechnik/Keramik) - dort feiert man nicht nur den besten Fasching, den ich je erlebt habe, dort werden auch die besten Ingenieure ausgebildet... Das ganze war also Thema einer Ingenieurarbeit. Zu entwickeln war eine doppelseitige, durchkontaktierte "Feinleiterplatte" (Leiterbreite ca. 0,5mm), die die sgn. "Nacktchips" und die 3x7Elemente (nackt)LED`s trägt, nebst Verkapselung (Lichtschacht → im Stil der VQE-xx und LED-Lichtschachtanzeigen (damals NEU !). Ohne Computer, ohne CAD - also am Zeichenbrett (und "zu Fuß"). Basis ist der 3½-stellige AD-Wandler C520 (AD2020) und der damals neue BCD/7-Segment-Dekoder D348 mit festen Konstantstromsenken (beide HFO). Der Auftrag erfolgt 1979 aber erst Anfang 1989 wurde die Serienfertigung im WF begonnen. In den Handel kam der Schaltkreis aber nicht mehr. Gedacht für die "Konsumgüterproduktion" der DDR. Dort sollte in Elektroherden die Backtemperatur angezeigt werden. Er sollte also möglichst einfach und robust aufgebaut, mit möglichst wenigen externen Bauteilen kombiniert, und in kleinen Stückzahlen (DDR-Markt, daher auch der hybride Aufbau) billig hergestellt werden können. Hier (auch internationale) Veröffentlichungen, die den hybrid-IC ankündigten: Ich möchte dokumentieren WIE `rückständig` (schmunzel, schmunzel) die DDR (WF) war, allen "Besswerwessis" zum Trotz !
(für weiterführende Informationen zur MQE 10 bin ich immer dankbar)
       Science & Technology - Europe        Zeitschrift: Funkamateur

   Einige Exemplare konnte ich ergattern, owohl ICH damit nicht mehr gerechnet hatte. Natürlich habe habe ich reichlich mit ihnen experimentiert und eine Kleinserie aufgelegt. Schade, daß es so einen IC nicht mehr gibt ! Eine kompakte Baugruppe. Eine Neuauflage wäre nicht nur für den Amateur wünschenswert...

Erster Versuch:   Ein hochohmiger Spannungsmesser.
Zweiter Versuch: Ein elektronisches Thermometer

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