LED - Tester  
für alle LED - Typen und -Farben
Prüfen & Testen

 

     


             Universal-Leiterplatte auf einem 9V-Block



(anklicken)
   Häufig besteht der Wunsch, aus einer großen Anzahl von vorhandenen (Ausbau-) LED eine geeignete zum Einbau in ein Gerät auszusuchen. Problem: viele LED werden in transparentem Kunstoff verkapselt. Das läßt keine Aussage über ihre Leuchtfarbe zu. Ferner läßt sich nur durch den aktiven Betrieb der LED eine Aussage zu deren Leuchtkraft machen. Der Test sollte einfach, schnell druchführbar sein und vergleichbare Ergebnisse liefern.

(anklicken)

Grundlage ist eine einfache Konstantstromquelle. Sie hat mehrer Vorteile:

1. breiter Betriebsspannungsbereich
2. konstanter Speisestrom durch die LED unabhängig von ihrer
Flußspannung (Farbe)
3. durch den konstanten LED-Strom läßt sich auch die Leuchtstärke
einzelner LED unmittelbar vergleichen
4. einfacher Aufbau ohne besondere Bauteile


zur Funktionsweise:

R1 muß T1 sicher in die Sättigung bringen können. Seine Größe ist von Ub abhängig: ca. 4,7kΩ bei Ub ca. 5V bzw. 10kΩ bei Ub 12V (Richtwerte !). Die Summe aus Basis- und Kollektorstrom ist der eigentliche Laststrom, der konstant gehalten werden soll. Hier wählt man 20mA als max. Laststrom. Dieser fließt natürlich auch durch R2. Wird nun der Spannungsabfall an R2 größer, als die BE-Flußspannung von T1 (0,7V), dann fließt ein Teil des Basisstromes von T1 über die rote LED1 ab. Der Basistrom kann nun nicht weiter ansteigen, weil jeder Zuwachs als zusätzlicher Strom in LED1 landen würde. Dem wirkt aber (ähnlich einer Z-Diode, die sich auch verwenden läßt) eine konstante Flußspannung entgegen. Daher bleibt der getrieben Strom durch R1 (und damit auch durch die Last) konstant. An Stelle der LED1 kann man auch 2 in Reihe geschaltene Si-Dioden verwenden. Dann entfällt aber die (nützliche) Kontrollfunktion. Denn LED1 leuchtet nur auf, wenn die Schaltung regelt. Zieht man die Test LED ab, so verlischt sie...

                       R2 läßt sich rel. einfach berechnen:    R2 = Ube / IL = 0,7V / 20mA = 35Ω

# Diese Schaltung funktioniert bereits bei geringen Betriebsspannungen, was ein weiterer Vorteil ist. Bereits eine kleine Restspannung an T1 genügt für die Regelung.

# Ferner: Es können einfache Standart-Bauelemente aus der Bastelkiste verwendet werden.

Nachteil: Die Schaltung ist schlecht temperaturkompensiert !

 


Hier sind die verschiedenstne LED im Bild mit unterschiedlichen Leuchtfarben und Leuchtkraft vertreten - deren unterschiedliche Flußsspannung spielt keine Rolle mehr. Jede LED ist optimal angepaßt !

(Leider war die Kamera durch die hohe Leuchtkraft und die große Nähe überfordert...)