einfaches Netzteil für russischen Bleistiftröhren:





Schaltung des Netzteils (anklicken)

   Für einfache, erste Experimente mit russ. Bleistiftröhren genügt schon eine Batterie-Stromversorgung. 1,2V aus einem NC-Akku und 3x 9V Blockbatterien genügen meist. Ideal hingegen ist ein kleines Netzteil, an das aber einige Forderungen zu stellen sind:


# getrennte Strompfade für Heizung und Anode
# Spannungskonstanthaltung
# genaues Einstellen und Überwachen der Spannungen
# geringer Aufwand aber stabiler Aufbau


Für jeden Strompfad wurde ein getrennter Kleintrafo verwendet. Die Regeltransistoren sind hier völlig überdimensioniert ! 3D-Verdrahtung.

Heizung: Kleintrafo (Printtrafo) mit ca. 6V AC oder kleiner Ringkerntrafo. Die Ausgangsspannung soll möglichst bis 0V herabgeregelt werden können, daher habe ich Germanium-Transistoren verwendet (kleine Schwellspannung). Die Referenzspannung lieferten 3 LED (VQA12). Eine 3V Z-Diode tut es auch. Hierzu kann R6 etwas variieren... Das sollte man ausprobieren !

Anodenspannung: Trafo aus einem Steckernetzteil eines alten Nadeldruckers (52V AC). Ein Printtrafo (2x 24V) "geht" genauso. Auch hier ein normaler, einfacher Längsregler. 2 kleine Z-Dioden mit je ca. 30V liefern die Referenzspannung (Werte unkritisch).

Basis des Gerätes ist die Stahlblechhalbschale eines CD-Laufwerkes, das mit 2 Alu-Streben verstärkt wurde. Die Panelmeter sind preiwerte Taiwan-Importe, die allerdings einen Eingangsspannunsteiler benötigen (s. Schaltung). Unproblematisch, da deren Eingänge hochohmig sind...

Ansichten zum 3D-Aufbau des Submin-Netzteils:. (alle Bilder klickbar !)


vorn: Anodenspannungserzeugung


vorn: Heizspannungerzeugung


LC-Display


NT von Hinten


NT von Unten

NT Gesamtansicht
(ohne Abdeckung)