HF-Oszillatoren    Quarze
(versch. Varianten)
NF-Oszillatoren  
Meißner-Oszillatoren Hartley-Oszillatoren Colpitts-Oszillatoren ECO-Oszillatoren versch. Quarzoszillatoren NF-Meißner-Oszillator NF-Phasenschieber der AMV
Oszillatoren mit russischen Bleistiftröhren:

Zunächst ersteinmal: Ein Oszillator ist ein schwingungsfähiges System. Technisch betrachtet spielen sie in der Elektrotechnik/Elektronik bzw. Mechnaik ein wichtige Rolle. Keine Uhr würde ohne einen stabil arbeitenden Oszillator (mechanisch - z.B. Pendel/Unruh bzw. elektrisch - z.B. Quarz) funktionieren. Es handelt sich um dynamische Systeme, die man natürlich auch berechnen kann. Nicht ganz einfach (Differentialgleichungen), aber es geht auch ohne... Wer mehr darüber erfahren möchte informiere sich bei Wikipedia.
    Oszillatorschaltungen sind elektronische Schaltungen zur Erzeugung einer periodischen Wechselspannung. Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Neben Quarz-Oszillatoren kann man auch mittels RC- bzw. LC-Gliedern schwingungsfähige Schaltungen aufbauen. Für LC-Oszillatoren gelten folgende Grundschaltungen, von denen sich alle Anderen ableiten lassen:

   Für NF-Genratoren benuzt man sehr häufig die Meißner-Schaltung in Verbindung mit einem kleinen NF-Übertrager bzw. RC-Phasen-Drehglieder (Hoch- bzw. Tiefpässe):


Eselsbrücke: Tiefpaß - "C" liegt "tief" (an Masse)

Lassen wir mal spezielle Halbleiter mit negativem, differentiellen Widerstand (Tunnel-/Gun-Diode) außen vor, dann ist Basis immer ein rückgekoppelter Verstärker, der bestimmte Bedingungen erfüllen muß, um zum schwingungsfähigen Gebilde zu werden:

- sein vom Arbeitspunkt abhängige Verstärkung sollte möglichst genau   =1   sein
(bei RC-Phasendrehgliedern muß jedoch eine gewisse Mindestverstärkung vorhanden
sein
, wegen der Bedämpfung/Belastung durch die passiven RC-Glieder...)
- eine (passive) Schaltung liegt in einer Rückkopplungsschleife (zwischen Ein- bzw. Ausgang)
- diese erzeugt eine Phasenverschiebung des Signals (Spannung/Strom)     von 360°
  (bzw. einem ganzzahligen Vielfachen davon und für möglichst genau eine Frequenz)
oder:
- es wird eine Mitkopplung (positive Rückkopplung) erzeugt, die zur Selbsterregung führt

Je genauer man diese Bedingungen erfüllen kann, desto stabiler arbeitet der Oszillator und um so reiner wird die erzeugte Sinusschwingung sein ! In der Praxis muß man jedoch Kompromisse schließen.
ACHTUNG
: Es ist aber unbedingt eine Pufferstufe nachzuschalten, damit die Generatoren möglichst nicht belastet werden (außnahme AVM !

   Von mir ausgeführte und erprobte Schaltungen mit den entsprechenden Hinweisen zur Dimensionierung können OBEN angewählt werden. Klicken sie auf die Auswahlbutton...